Weihnachten – das Fest der Liebe…

…oft verbunden mit Stress, Hektik und dem Druck des Gelingen-Müssens.

Alle sollen in der schönsten Zeit des Jahres glücklich und zufrieden sein und Du fühlst Dich dafür verantwortlich, dass alles reibungslos funktioniert.

Nicht ganz einfach, dabei ruhig und gelassen zu bleiben.

Deshalb habe ich hier ein kleines Geschenk – nur für Dich – passend zur Weihnachtszeit – der Zeit der Märchen und schönen Geschichten:

 

Eine kleine Geschichte…

…über einen Prinzen, der ein beschütztes, sorgenfreies Leben im Palast führte, da sein Vater ihn von allem Negativen fernhalten wollte. Eines Tages machte Prinz Siddartha jedoch einen Ausflug außerhalb der Palastmauern. Er entfernte sich von der geplanten Route und erblickte Dinge, die er noch nie zuvor gesehen hatte. Ihm begegneten kranke und alte Menschen und sogar der Tod. Sein Diener erklärte ihm, dass dies der normale Lauf des Lebens sei. Siddartha war davon sehr berührt, denn Leid war ihm bisher fremd. Er wollte einen Weg finden, die Menschen davon zu befreien. Da das Palastleben offensichtlich keine Lösung hierfür bot, hoffte er, im Gegenteil – der absoluten Askese – einen Weg zu finden, Leid zu verhindern.

Nachdem er jedoch fünf Jahre in Askese gelebt und unter einem Baum am Flussufer meditiert hatte, war er völlig entkräftet und dem Tode nahe. Da hörte er, wie ein Fischer, der mit seinem Sohn im Boot auf dem Fluss fuhr, diesem das Spiel auf der Laute erklärte:

“Wenn du die Saiten zu stark spannst, reißen sie. Sind sie aber zu locker, kannst du keine Musik machen. Sorge immer für die richtige Spannung – nicht zu fest und nicht zu locker – dann kannst du darauf spielen.”

Als Siddartha das gehört hatte, wurde ihm klar, dass er seine Bestimmung nicht in Extremen finden würde. Er beendete seine Askese und beschloss den Weg der Mitte zu gehen. Als Erleuchteter (Buddha) lehrte er diesen bis an sein Lebensende.

Diese Geschichte ist extrem verkürzt wiedergegeben, aber ich möchte hier ja auch nicht Buddhas kompletten Lebensweg erzählen, sondern mich auf das Wesentliche beschränken. 

 

Den mittleren Weg gehen…

…bedeutet, Extreme zu vermeiden, denn diese stressen uns und rauben uns wertvolle Energie. Zu viel oder auch zu wenig essen, trinken, Sport treiben, schlafen…

Diese Liste ließe sich nahezu endlos fortsetzen.

Finde Deinen Weg zur Mitte und spanne Deine Saiten richtig, dann bist Du für´s Leben gewappnet – sogar für die Weihnachtszeit! 😉

 

Drei kleine Übungen, …

…die Dir dabei helfen und die Du (fast) immer und überall machen kannst:

1. Egal wo Du stehst, konzentriere Dich darauf, Dein Gewicht gleichmäßig auf beide Füße zu verteilen. Spüre den Boden unter Deinen Fußsohlen und die Stabilität, die sich dadurch ergibt. Nichts kann Dich „umhauen“.

2. Atme ruhig und langsam in den gesamten Oberbauch – genauso lange ein wie aus. Konzentriere Dich nur auf Deine Atmung – wenn Du magst, zähle dabei, um Deine Atemzüge gleichmäßig zu halten. Fühle die Entspannung.

Wir „Westler“ neigen dazu, unseren Bauch einzuziehen, um „eine bessere Figur zu machen“. Das führt zu unnötiger Anspannung und Energieverlust. Shaolin-Mönche z. B. atmen ruhig, tief und gleichmäßig und gewinnen dadurch positive Energie.

3. Lächle. 🙂

Nimm diese kleine Geschichte und die drei kleinen Übungen und mache etwas Großes daraus…nur für Dich!

 

Ich wünsche Dir ein entspanntes und geruhsames Weihnachtsfest!