Natürlich sollen wir (und tun es auch hoffentlich) alle Menschen – oder noch besser alle Lebewesen – respektieren. Uns selbst eingschlossen. Und, funktioniert´s bei Dir? – Ja? – SUPER!!! smile

Und wenn Du “Mist baust” auch noch?

Die “Begegnung der anderen Art”

Rückblende – vor ein paar Jahren:

Ich hatte eine Hundeschule… und ein T-Shirt mit meinem Logo, das ich bei Workshops, die ich veranstaltete natürlich trug. Ja, und zwei Hunde, mit denen ich vor dem Workshop nochmal raus ging…

Dass diese Beiden ein Problem mit großen schwarzen Hunden haben – wobei sie selbst auch schwarz sind und einer von ihnen groß – war mir durchaus bewusst. (Hat auch einen Grund, auf den ich hier aber nicht näher eingehen will.)

Wir drehten gemütlich unsere Runde, als – natürlich wie aus dem Nichts – ein Herr mit einem großen schwarzen Hund auftauchte. Meine Beiden waren der Meinung, das sei doch eine gute Gelegenheit, sich fürchterlich aufzuregen – und taten dies auch.

So stand ich nun mit 65 kg bellendem, fletschendem und an den Leinen zerrendem Lebendgewicht irgendwo im Gras und hoffte, das Gleichgewicht halten zu können. (Unfreiwillig) stolz mein Firmen-T-Shirt präsentierend… Herrchen und Hund liefen vorbildlich ruhig an uns vorbei, wobei sich Herrchen ein breites Grinsen nicht verkneifen konnte. Irgendwie verständlich.

Nie wäre ich dankbarer gewesen, wenn sich der Boden unter uns aufgetan und uns drei verschlungen hätte. Tat er aber nicht. Ich musste da durch, ob ich wollte oder nicht.

Eine bessere Werbung für meine Hundeschule hätte ich mir nicht wünschen können und ich überlegte, ob jetzt ein guter Zeitpunkt sei, umzuziehen – weit, ganz weit weg.

Was tun?

Ich hatte versagt und zwar gnadenlos! Zumindest hatte ich das Gefühl. Und mit diesem Gefühl den anstehenden Workshop zu geben und Menschen zu zeigen, wie sie ihre Hunde gelassen und souverän führen, erschien mir paradox.

Ich atmete tief durch – und startete eine halbe Stunde später meinen Unterricht. Ja, ich erzählte sogar, was vorgefallen war. Die Reaktion meiner “Schüler”? Ein Lächeln, ein tiefes Seufzen und der Satz: “Gott sei Dank, Du bist auch nur ein Mensch.” WAS? Hatte ich richtig gehört? Ich wurde weiterhin respektiert?

Ja! Ich hatte das Verständnis, die Sympathie und sogar weiterhin den Respekt aller Teilnehmer. Warum hatte ich selbst dann ein Problem damit?

Der Schüler ging zum Meister und fragte ihn: “Wie kann ich mich von dem, was mich an die Vergangenheit heftet, lösen?” Da stand der Meister auf, ging zu einem Baumstumpf und umklammerte ihn und jammerte: “Was kann ich tun, damit dieser Baum mich loslässt?”

– Aus dem Zen-Buddhismus –

Loslassen, aber wie?

Wenn uns Missgeschicke passieren, machen wir noch lange Zeit später Gedanken, was andere über uns denken könnten. Selbst wenn das Ganze bereits Jahre zurückliegt. Ganz ehrlich – ich bin mir ziemlich sicher, dass sich weder der Herr mit dem Hund, noch meine damaligen Workshop-Teilnehmer an die Geschichte erinnern. Und wenn, erzeugt sie ein Lächeln, aber bestimmt ein wohlwollendes. Bei mir übrigens inzwischen auch…

Sollte Dir wirklich etwas Peinliches passieren, überlege Dir, welche Auswirkung das Geschehene in einer Woche, einem Monat, einem Jahr… haben wird. Wird sich überhaupt noch jemand daran erinnern – wenn Du selbst es nicht immer wieder bewusst tust? Oder kannst du vielleicht sogar darüber lächeln – möglicherweise auch etwas daraus lernen?

Ich habe mein Firmen-T-Shirt danach z. B. immer nur noch während meiner Veranstaltungen getragen… wink

Ist Dir auch schon etwas sehr Peinliches passiert? Wie bist Du damit umgegangen?

Schreib es mir doch einfach in den Kommentar, wenn Du magst. 

Wir sollten uns kennenlernen…

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